Die ehemalige Abtei Rommersdorf in Neuwied wurde um 1135 gegründet. Ihr Französischer Garten im Stil des Barock wurde in den 1970er Jahren rekonstruiert, und auch der Kräutergarten wird liebevoll gepflegt. Ein englischer Landschaftsgarten grenzt an das Abteigebäude.
Das frühere Prämonstratenser-Kloster im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis ist heute im Besitz einer Stiftung, die sich für den Erhalt des ehemaligen Klosters als kulturhistorisches Denkmal engagiert. An der altehrwürdigen Architektur finden wir landschaftsgärtnerische Besonderheiten: Der Französische Garten wurde 1976 wieder angelegt, die eindrucksvolle Gestaltung entspricht der barocken Formensprache. Er gliedert sich in Rasen-Kompartimente mit Buchs sowie eine Hazupt- und zwei Querachsen. Der angrenzende Englische Landschaftsgarten ist heute Schauplatz der Rommersdorf Festspiele (im Juni/Juli). Eingefasst von den beiden Flügeln des Kreuzgangs, dem Abtsgebäude und der ursprünglich dreischiffigen Basilika liegt der sehenswerte Kräutergarten.
Mehr zur Abtei:
1117 gegründet, 1125 wieder aufgegeben.
1135 Neugründung mit Prämonstratensern aus Belgien.
1541 wurde nach einer Feuersbrunst das Nordschiff der Kirche niedergelegt und die Arkadenwand vermauert.
1698 - 1792 Erneuerung der Klostergebäude.
1803 verläßt der letzte Abt mit neun Konfratres die Abtei, die im Zuge der Säkularisierung an Nassau-Usingen fällt.
1820 Versteigerung Rommersdorfs an den Freiherrn von Stolzenberg; seitdem Verpachtung als Gutsbesitz.
Seit 1972 bemühen sich der "Fördererkreis Rommersdorf e.V." und
seit 1976 eine daraus entstandene "Stiftung Abtei Rommersdorf" als Eigentümerin um die Erhaltung der kunsthistorisch wertvollen Anlage.
Weitere Infos unter www.abtei-rommersdorf.de