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Fontäne wird zentraler Punkt der Goethe-Anlagen

Planzeichnung Goetheanlagen

Goethe-Anlagen nicht nur ein Beitrag der Stadt Neuwied zur BUGA 2011, sondern auch ein wichtiger Beitrag im Projekt "Soziale Stadt"

Was müsste man nach Ansicht von Kindern und Jugendlichen und was nach Meinung von Erwachsenen verändern an den Goethe-Anlagen in Neuwied, damit sie attraktiver werden? Viele Vorschläge wurden von Bürgern in einer „Planungswerkstatt der Generationen“
gemacht. Und daraus hat das Stadtbauamt nun ein Konzept für die Neugestaltung entwickelt. Kommendes Jahr soll es realisiert werden.
 
Das Projekt „Goethe-Anlagen“ zählt zu den ersten konkreten Maßnahmen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“. Dabei geht es um die südöstliche Neuwieder Innenstadt zu beiden Seiten der Raiffeisenbrücke. Das Programm umfasst neben gestalterischen Aspekten wie in den Goethe-Anlagen auch Aktivitäten unter anderem auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet. Insgesamt soll es die Lebens- und Wohnqualität fördern.

Ganz entscheidend ist die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Der zuständige Dezernent, Bürgermeister Reiner Kilgen, zeigte sich daher erfreut, „dass vieles aus den Anregungen der Planungswerkstatt einfließen konnte in das Konzept und somit Wünsche verschiedener Generationen berücksichtigt wurden.“

So tauchte unter den Vorschlägen immer wieder das Thema „Wasser“ auf. Zentraler Punkt der „neuen“ Goethe-Anlagen dürfte daher wohl eine Fontäne in der Achse der Wilhelmstraße sein mit Sitzgelegenheiten, Pergolen, einem Trampolin für Kids und einem Band aus Sträuchern als natürlicher Rahmen. Den Blick aufs Wasser im Rhein, aber auch auf die Goethe-Anlagen erlauben zwei Aussichts-Plattformen auf dem Deich und eine Reihe fest installierter drehbarer Sitze. Die flachere und längere Wegeführung erleichtert älteren Menschen den Aufstieg zum Deich.

Daneben lädt ein vielfältig nutzbare Spielwiese vor allem die junge Generation ein. Entlang der Rheinstraße gibt´s eine intensiv gestaltete Zone unter anderem mit einer Spiel- und Kletterwelt oder für alle, die es etwas ruhiger mögen, mit einer eine Boule-Fläche.

300.000 Euro hat die Stadt Neuwied für die Realisierung des Konzeptes veranschlagt. Etwa 70 Prozent davon werden vom Land bezuschusst. Läuft alles nach Plan, kann im Sommer die Fontäne in den Goethe-Anlagen sprudeln.

Weitere Infos beim Bauamt der Stadt Neuwied unter 02631/802 - 615.

Goethe-Anlagen