Geschwister-Scholl-Schule
Leiter: Rektorin Hannelore Bläsig
Wallstr. 2
56564 Neuwied
Tel: 02631/23379
Fax: 02631/356995
Mail: geschwister-scholl-schule@
schulen-neuwied.de
Internet
Ganztagsschule
Betreuende Grundschule
Tel. Nr. der Betreuerin: 0151/54927044
Die Betreuung findet in der Regel an allen Unterrichtstagen statt. Die Dauer der täglichen Betreuungszeit richtet sich nach dem Bedarf der jeweiligen Schule.
Die Ganztagsschule ist ab 12 Uhr unter der Handynummer 0151 52989926 erreichbar.
Schulbezirk:
Neuwied - Stadtgebiet
Stadtgebiet Alt-Heddesdorf
(bis Berggärtenstr., ungerade Hausnr.),
Bahndamm der Bundesbahnstrecke
Niederlahnstein - Köln bis Am Klärwerk / B 42
Industriegebiet Distelfeld
Chronik der Schule
Geschichtliches:
- Erste Schulgründung in Heddesdorf Anfang des 17. Jahrhunderts.
- 1675 Bezug eines ersten Schulgebäudes in Heddesdorf
- 1682 Anstellung des ersten Neuwieder Lehrers
- 1883 eigenes Schulgebäude für die katholischen Kinder in der Grabenstraße
- 1904 Eingemeindung Heddesdorfs nach Neuwied
- 1906 Bezug des neuen und jetzigen Schulgebäudes an der Wallstraße
Die Schule steht auf historischem Boden: Überreste des an das Römerkastell angrenzenden Badehauses finden sich noch heute auf dem Schulgelände.
Bis 1937 hieß die Schule "Katholische Schule II", danach Richthofen-Schule und ab 1948 "Geschwister-Scholl-Schule".
Die erste bauliche Erweiterung erfolgte 1967: Vier neue Klassen und ein Verwaltungstrakt entstanden.
Projektschule des gemeinsamen Schulanfangs
Die Schule liegt durch einen hohen Ausländer- und Aussiedleranteil im sozialen Brennpunkt. Insgesamt 62 Ausländerkinder aus 16 Nationen und 78 Aussiedlerkinder werden hier unterrichtet. Ziel ist eine gute und schnelle Integration dieser Kinder und ein gedeihliches Miteinander ohne nennenswerte Störungen und Auffälligkeiten.
Seit 1995 ist die Geschwister-Scholl-Schule neben zehn anderen Schulen in Rheinland-Pfalz Projektschule des gemeinsamen Schulanfangs aller Kinder. Alle schulfplichtigen Kinder werden aufgenommen, ohne Ausgrenzungen und Feststellung der Schulfähigkeit. Innerhalb des Klassenverbandes erleben die Kinder eine individuelle Förderung durch Lehrer und pädagogische Fachkräfte.
Aus diesem veränderten pädagogischen Konzept resultieren veränderte Unterrichts- und Arbeitsformen: Ein stärkerer individualisierter Unterricht unter Hinzunahme offenerer Unterrichtsformen wie Projektarbeit, Lernzirkel, Wochenplan und Stationenlernen.
Die pädagogischen Ziele sind unter anderem: Stärkung der sozialen Kompetenz (Teamfähigkeit, Arbeit in Gruppen, Regelung von Konflikten, Rücksichtnahme auf Schwache und Anerkennung der Leistung der Mitschüler) und Vermittlung einer Methodenkompetenz (zielorientiertes, selbständiges Arbeiten, ein stärker am Kind orientierter, zur Selbständigkeit führender Unterricht, Beschaffen und Benutzen unterschiedlichdster Informationquellen und eigenständige Präsentation der Arbeitsergebnisse.
An allen Tagen ist der Unterrichtsbeginn offen, nach Unterrichtsschluß ist eine zusätzliche Betreuung gewährleistet.
In den 3. und 4. Schuljahren werden Fremdsprachen in Unterricht integriert, im 1. und 2. Schuljahr findet der Religionsunterricht kooperativ statt.
Mit dem TV Engers und dem LC Neuwied ist die Schule sportliche Kooperationen eingegangen..
Durch die Hereinnahme von Eltern in die unterrichtliche Arbeit öffnet sich die Schule nach außen. Eltern können Arbeitsgemeinschaften leiten, 1.Hilfe-Kurse für Kinder mitveranstalten und Umweltprojekte durchführen.
1994 wurde ein Förderverein gegründet, der zur Zeit 54 Mitglieder hat.










