Gegen 1750 legte man die "Louisen-Straße" aus, und zwar von der Pfarrstraße über Markt-, Mittel- und Schloßstraße hinaus bis zu den sogenannten Lotteriehäusern an der späteren "kleinen" Luisenstraße als nordöstliche Begrenzung der damaligen Stadt, von Anfang an so platzartig breit wie sie heute noch ist, in der Mitte eine Folge von vier rechteckigen Zierteichen mit Wasservögeln - je ein Teich vor jedem Häuserkarree. Der letzte der Teiche soll erst 1830 zugeschüttet worden sein, gleichzeitig wurde der Platz mit einem Kettengeländer umsäumt und mit Linden bepflanzt. Um die Jahrhundertmitte erhielt er schließlich den Charakter einer Doppelfahrbahn mit Mittelallee.









