Der Kontakt mit den Menschen liegt ihr am Herzen

Quartiersmanagerin Alexandra Heinz im Gespräch mit Sarah Heckendorf (links) und Ina Weber (Mitte) von der Informa gGmbH, die sich im Rahmen ihres Drei-Generationen-Projektes in dem Gebiet engagiert. Foto: Kirstin Lück

Soziale Stadt: Quartiersmanagerin im Stadtteil

Die südöstliche Neuwieder Innenstadt hat ein eigenes Stadtteilbüro. Quartiersmanagerin Alexandra Heinz arbeitet dort im Rahmen des Entwicklungsprogramms „Soziale Stadt“.

Die Stadt Neuwied hat die Räume von der Gemeindliche Siedlungsgesellschaft Neuwied (GSG) gemietet und als Stadtteilbüro zur Verfügung gestellt. Diplom-Pädagogin Alexandra Heinz ist hier vor Ort vor allem eine zentrale Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger des Gebiets. „Ich freue mich auf die persönlichen Kontakte und über jede Anregung und Idee, um den Stadtteil noch lebenswerter und lebendiger gestalten zu können“.

Ein Wohnquartier ist nicht nur durch seinen baulichen Bestand geprägt, sondern auch ganz entscheidend durch das soziale Umfeld. Beide Aspekte nimmt die Quartiermanagerin in den Blick. Über das Stadtteilbüro sollen Kommunikation und Nachbarschaftshilfen angeregt und umgesetzt werden. Alexandra Heinz betont, „dass es wichtig ist, gemeinsam, das heißt mit allen Akteuren, einzelne Maßnahmen und Projekte nachhaltig zu entwickeln, um die Lebensqualität in der südöstlichen Innenstadt zu erhöhen“.

Das Stadtteilbüro im Rheintalweg 14 ist unter der Telefonnummer 02631/863070 und der E-Mail-Adresse stadtteilbuero@neuwied.de zu erreichen. Sprechzeiten: dienstags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Natürlich können auch außerhalb der Sprechzeiten Termine vereinbart werden.

Das Gebiet „südöstliche Innenstadt“ ist ein Fördergebiet im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“. Unter der Regie des städtischen Bauamtes, des Amts für Jugend und Soziales und in Kooperation mit der GSG und den sozialen Einrichtungen und Vereinen vor Ort, den Kirchen und nicht zuletzt den Bewohnerinnen und Bewohnern soll eine nachhaltige Verbesserung der urbanen Lebensbedingungen erreicht werden. Dazu wurde ein integriertes Handlungskonzept unter anderem mit Bestandsaufnahme, Zielen und Projekten unter Mitwirkung der Bevölkerung erarbeitet.