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15.10.2015 13:13 Alter: 3 yrs
Von: Pressebüro Neuwied

Der Rhein - eine romantische Affäre

Neue Ausstellung in der StadtGalerie Neuwied ab 23. Oktober Die Stadt Neuwied liegt im Mittelrheintal, mit seinen Burgen und Ruinen, Inseln im Strom, sanften, bewaldeten Hügeln, Weinbergen und pittoresken Städtchen und Dörfern ist es eine der reizvollsten Landschaften Deutschlands. In seinen Bann wurden in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart die unterschiedlichsten Künstler gezogen. Welche „romantischen Affären“ die Maler, Fotografen und Video-Installationskünstler eingegangen sind, zeigt die StadtGalerie Neuwied in ihrer neuen Ausstellung ab dem 23. Oktober.


Blick vom Drachenfels - Ölgemälde, 2010, J. Schmitz

Burg Stolzenfels - Pastell 2015, A. Bruchhäuser

Festung Ehrenbreitstein - Pastell 2014, A. Bruchhäuser

Schiff, Foto, A. Pacek

Nonnenwert - Prechel

„Vom Zauber des Rheins“ ergriffen wurden insbesondere Dichter und Maler des 19. Jahrhunderts, wie Brentano, Heine, Schlegel, die Malerfamilie Dietzler, Caspar Scheuren und viele andere. Unser Blick auf die Landschaft ist von ihrer Kunst geprägt. Ihre Sagen, Gedichte und Gemälde haben uns gelehrt, hinter dem Sichtbaren auch das Mystische und Gefühlvolle aufzuspüren.

Die alten Gemälde der Ausstellung „Der Rhein - eine romantische Affäre“ zeigen eine Welt, die noch frei war von Eisenbahndämmen, ausgebauten Uferstraßen und wuchernden Hügelbebauungen. Bei der Auswahl der Motive war die Sammlung Berninger wegweisend. Der Neuwieder Unternehmer sammelte die „Ikonen“ der Rheinromantik: Loreley, Drachenfels, Nonnenwerth, Rolandsbogen, Hammerstein, Oberwesel und selbstverständlich Koblenz und Neuwied. Im spannenden Dialog mit dieser alten Kunst stehen zeitgenössische Künstler, die über die Region hinaus bekannt sind. Unter anderem sind Werke zu sehen von: Andreas Bruchhäuser mit seinen stimmungsvollen Gemälden, Uta Weckbecker mit Ölbildern, Heike Negenborn mit Acrylarbeiten, Gudrun Hermen mit Ölpastell auf getöntem Papier, Susanne Krell mit ihrer Videoarbeit „Archiv Arenfels“, Joachim Römer und Anna Tiedemann mit Installationen, Nicolaus Werner mit einem Teppich, gelegt aus Kieseln und feinen Sandsteinen, sowie namhafte Fotografen wie Nicolaus Diebold, Marc Leonard, Peter Lüttge und Andreas Pacek.

Abgerundet wird die Ausstellung durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. So verrät Gisela Götz als Kuratorin jeden 1. und 3. Sonntag im Monat um 15 Uhr ihr vielfältiges Hintergrundwissen zu den Exponaten in einer Führung. Am 12. November trifft sich um 19 Uhr ein großer Teil der zeitgenössischen Künstler, um gemeinsam mit der Journalistin Barbara Harnischfeger über „Romantik heute“ zu diskutieren. Der Frage „Warum ist es am Rhein so schön?“ geht Andreas Pacek bei einer Videopräsentation mit Weinprobe und rheinischer Musik am 5. November um 19 Uhr nach. Bei einem zweiten Termin am 14. Januar um 19 Uhr vermittelt der Fotograf Tipps und Tricks zur Reise- und Reportagefotografie.

Die Ausstellung „Der Rhein - eine romantische Affäre“ ist vom 23. Oktober bis 17. Januar in der StadtGalerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahre 1768 zu sehen. Geöffnet ist die Galerie dienstags 14 bis 17 Uhr, mittwochs 12 bis 17 Uhr, donnerstags bis samstags 14 bis 17 Uhr, sonntags und feiertags 11 bis 17 Uhr, Gruppen nach Vereinbarung. Weitere Informationen: Schlossstraße 2, 56564 Neuwied (für Navis: Deichstraße 1), 02631 20687 oder stadtgalerie@neuwied.de.