Weiteres Procedere

Mit dem Beschluss, für die weitere Planung und Umsetzung die Variante A „Allee“ zugrunde zu legen, wird als nächster Schritt der ADD die Maßnahme zur förderrechtlichen Anerkennung und Festsetzung des Förderrahmens vorgelegt. Um hierbei keine weiteren Verzögerungen entstehen zu lassen, wird für die weitere Beauftragung der Ausführungsplanung gleichzeitig ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beantragt. Zielsetzung hierbei ist, in 2021 mit der Umsetzung der Maßnahme beginnen zu können.


Marktplatz: Bürger brachten ihre Ideen ein

Die Neugestaltung des Marktplatzes macht Fortschritte: Bei einer Bürgerbeteiligungsveranstaltung im Heimathaus hat die Stadtverwaltung nun die Weiterentwicklungen jenes Entwurfs präsentiert, der sich 2018 in einem Wettbewerb durchgesetzt hatte. Über zwei Varianten, in denen das Fachbüro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten die Vorschläge des damaligen Preisgerichts aufgegriffen hat, diskutierten Experten mit rund 50 Bürgern, Anwohnern, Hauseigentümern, Gewerbetreibenden und Kommunalpolitikern. 

Allee (Plan A) oder Beete (Plan B): Das waren kurz gesagt die präsentierten Varianten. Plan A integriert einige wenige der vorhandenen Linden und setzt mit 31 auf eine üppige Zahl von Neuanpflanzungen. 36 Bäume spenden nach dieser Variante dem Marktplatz Schatten. Plan B erhält mehr Bäume des bisherigen Bestands, setzt aber nur acht neu, was die Gesamtzahl auf 21 erhöht. Dafür lockern großzügige, aber pflegeintensivere Beete das Areal auf. Beide Varianten haben darüber hinaus viel gemeinsam: die starke Reduzierung der Parkplätze auf rund 30, die verkehrstechnische Verengung der Kirchstraße auf eine Spur, die so einen breiteren Gehweg erhält, den Bau eines Wasserspiels, das Aufstellen mehrerer Ruhebänke und die nahezu komplette Integration der Pfarrer-Werner-Möhrchen-Straße in den „neuen“ Marktplatz. Das eröffnet gute Möglichkeiten für eine Außengastronomie. Als Optionen kommt zudem ein Kiosk mit Toilettenanlage in Betracht. „Wir wollen den Marktplatz den Bürgern zurückgeben“, umschrieb RMP-Planer Joachim Evers die Intention der Experten. „Er soll künftig multifunktional nutzbar sein.“    

Moderatorin Gabriele Kotzke führte die Anwesenden anschließend durch Talk- und Fragerunden. Somit bot sich die Möglichkeit, die Planung noch umfassender zu beleuchten. Auch eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen wurden vorgetragen. So wurde zum Beispiel gebeten, den Platz mit zusätzlichem Grün zu bestücken, den Wegfall der Parkplätze mit einem übersichtlichen Parkleitsystem zu kompensieren und dafür zu sorgen, dass auch die umliegenden Straßen attraktiv gestaltet werden. Insgesamt gab es viel Zustimmung für die Planungen. Rasch stand fest, dass Variante A der klare Favorit der Anwesenden war. Das machte eine Abstimmung deutlich, von der die Mitglieder des Planungsausschusses ausgeschlossen waren. Plan A (Allee) erhielt 29 Stimmen, Plan B (Beete) lediglich 6.

Oberbürgermeister Jan Einig freute sich über dies klare Votum. Er umriss abschließend die kommenden Schritte: die Beschlussfassung im Ausschuss, die Abstimmung mit dem Fördergeber und dann die Ausführungsplanung. „Wir gehen davon aus, dass das zügig vorangeht“, gab sich Einig optimistisch. „Im Idealfall können wir Mitte kommenden Jahres mit den Arbeiten zum Umbau des Platzes beginnen.“   

(Pressemitteilung vom 10.07.2020)


Neugestaltung Marktplatz: Bürger für 8. Juli 2020 eingeladen

Es geht weiter mit dem Projekt „Neugestaltung des Marktplatzes“. Und zwar mit einer Bürgerinfoveranstaltung, in der die Weiterentwicklung jenes Entwurfs präsentiert wird, der sich in einem planerischen Wettbewerb durchgesetzt hatte. 

Der Entwurf war bereits Thema einer ersten Bürgerbeteiligungsrunde. Auf Beschluss des Planungsausschusses hat sich das Fachbüro RMP dann nochmals damit befasst. Besonderen Wert legte es dabei auf Empfehlungen des damaligen Preisgerichts und aus der Bürgerschaft, zu prüfen, ob weitere Bäum erhalten und in die planerischen Vorstellungen integriert werden können. Entstanden sind zwei Varianten, die an dem Abend mit Bürgern, Anwohnern, Hauseigentümern und Gewerbetreibenden diskutiert werden. 

Termin ist am Mittwoch, 8. Juli, ab 18 Uhr in der Stadthalle Heimathaus. Das Heimathaus wurde mit Rücksicht auf die aktuelle Corona-Situation als Veranstaltungsort gewählt, weil dort die notwendigen Abstände zwischen den Besuchern eingehalten werden können. Die aktuellen Bestimmungen lassen maximal 150 Personen zu. Damit die Versammlung mit den notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen besser vorbereitet werden kann, ist eine Anmeldung bis zum Montag, 6. Juli, per E-Mail oder telefonisch zwingend erforderlich: Ulrike Kleinmann-May, Tel. 02631/802 619, E-Mail  ukleinmann@stadt-neuwied.de . Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Die Verwaltung bittet, an dem Abend den vorgeschrieben Mund-Nase-Schutz zu verwenden und ausreichend Abstand einzuhalten. Darüber hinaus sind die übrigen derzeit aktuellen Hygienemaßnahmen zu befolgen. Für den Fall, dass eine in der häuslichen Gemeinschaft lebende Person zwischenzeitlich ungeklärte Symptome einer Atemwegsinfektion aufweist, wird gebeten, dem Termin fernzubleiben.

(Pressemitteilung vom 29. Juni 2020)


Marktplatz: Präsentation der Wettbewerbsergebnisse

Ausführliche Vorstellung am 20. Juni im Café Auszeit 

Der Neuwieder Marktplatz steht vor einer umfassenden Neugestaltung. Und die Bürger konnten dabei mehr als ein Wörtchen mitreden. Ihre intensive Beteiligung    - mittels Online-Ideenbörse und einem anschließenden Workshop - hat die Rahmenbedingungen für den anschließenden Planungswettbewerb gesetzt. Wie bekannt ging daraus das Büro des Bonner Landschaftsarchitekten Stephan Lenzen als Sieger hervor. Dessen Entwurf – und diejenigen der anderen 16 Teilnehmer – waren bereits Anfang Mai im Gemeindehaus der Marktkirche zu sehen. Nun wird der Siegerentwurf am Mittwoch, 20. Juni, ab 19 Uhr im Café Auszeit an der Marktkirche nochmals ausführlich vorgestellt. Dazu sind alle Bürger eingeladen. 

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Jan Einig erläutert Landschaftsarchitekt Friedhelm Terfrüchte aus Essen in seiner Funktion als Vorsitzender der Wettbewerbsjury den Anwesenden zunächst die Wege zur Entscheidungsfindung im Preisgericht erläutern. Anschließend werden die Bürgervertreter Ulla Burchert, Fred Kutscher und Hans-Jürgen Schmitz-Rech ihre Eindrücke vom Wettbewerbsverfahren schildern und ihre persönliche Meinung äußern. Die grundlegenden Ideen des erstplatzierten Entwurfs für den Marktplatz stellt dann das Büro RMP – Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Bonn -  vor, das übrigens maßgeblich für die Freianlagen der Buga 2011 in Koblenz verantwortlich war. Dabei wird insbesondere auch auf die Empfehlungen aus der Bürgerschaft eingegangen. Der Abend schließt mit einem Meinungsaustausch. 

(Pressemitteilung vom 13. Juni 2018)


Wettbewerb der Ideen für den Marktplatz läuft

Ausschreibung: Nach den Bürgern sind nun die Profis gefragt 

Wie wollen wir den Marktplatz in der Neuwieder City künftig nutzen? Dazu haben  jetzt erst einmal die Profis das Wort. Denn das Bauamt der Stadt hat dieser Tage den beabsichtigten Wettbewerb für Freiraumplaner in den Fachmedien offiziell ausgelobt. Und zwar europaweit. Bis April erwartet man nun in der Verwaltung alternative Vorschläge, damit anschließend eine Jury den geeigneten Landschaftsarchitekten für die Planung des „neuen“ Marktplatzes küren kann. 

Offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung des Neuwieder Marktplatzes: So lautet der etwas sperrige Titel für jene Phase, in der jetzt die künftige Nutzung des Marktplatzes konkretisiert wird.

Insgesamt läuft der Prozess von Beginn an mit intensiver Beteiligung der Bürger zum Beispiel per Online-Befragung und in einem Workshop. „Viele wertvolle Ideen und Anregungen gehen auf diese Partizipation zurück“, erklärt Oberbürgermeister Jan Einig als zuständiger Dezernent. Der OB verspricht sich davon zudem, dass sich die Bürger später „stärker mit ihrem Marktplatz und damit auch ein stückweit mit der Innenstadt insgesamt identifizieren“. 

So flossen erwähnte Ideen und Anregungen der Bürger auch in die Auslobung des Wettbewerbs ein. Darüber hinaus sitzen im Preisgericht neben ausgewiesenen Fachleuten ein Bürgervertreter und zwei Vertreter des Stadtrates. Bürger und Ratsmitglieder sind ebenso unter den Stellvertretern und den Beratern der Jury zu finden. 

Man darf also gespannt sein, wie die Fachleute sich einen multifunktional nutzbaren Platz vorstellen. Denn dass der Marktplatz künftig nicht mehr nur Parkplatz sein soll, sondern mehrere Nutzungen möglich sind und so das Angebot an einladenden Freiräumen in der Innenstadt ergänzt wird, war ein zentrales Ergebnis der bisherigen Bürgerbeteiligung. Und es ist daher auch eine der Vorgaben des Wettbewerbs.

Schon jetzt vormerken: Im Mai werden die eingereichten Arbeiten ausgestellt, und zwar voraussichtlich vom 5. bis 18. Mehr Infos zu dem Thema, auch zu dem Auslobungstext, gibt es unter www.neuwied.de/neugestaltung-marktplatz.html 

(Pressemitteilung vom 31. Januar 2018)


Stadt startet Wettbewerb zur Zukunft des Marktplatzes

Foto: Gerhard Wingender
Der Neuwieder Marktplatz aus erhöhter Ansicht.

Beteiligung der Bürger auch dabei ein bedeutendes Element

Wie wollen wir den Marktplatz in der Neuwieder City künftig nutzen? Es tut sich was in dieser Frage. Denn nach einer Online-Ideenbörse und einem öffentlichen Workshop geht das Projekt nun in die nächste Runde. Und auch dabei spielt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Rolle.

Genauer gesagt schreibt das städtische  Bauamt einen Planungswettbewerb aus: Freiraumplaner werden eingeladen, Entwürfe einzureichen. Dabei müssen sich die Profis ein stückweit an dem orientieren, was zuvor an Wünschen und Anregungen für die künftige Nutzung des Marktplatzes aus der Bürgerschaft kam. Denn diese Vorschläge fließen in die Aufgabenstellung des Wettbewerbs ein.

Darüber hinaus schicken die Teilnehmer des Bürger-Workshops auch Vertreter in das offizielle Preisgericht. „Das ist für Wettbewerbe dieser Art zwar eine große Ausnahme, die möglichst breite und intensive Bürgerbeteiligung war für uns jedoch von Beginn an ein bedeutendes Element bei dem Projekt“, betont Oberbürgermeister Jan Einig als zuständiger Dezernent und fügt hinzu:  „Immerhin geht es um einen zentralen Platz in Neuwied. Und den sollen auch künftige Nutzer mitgestalten.“ 

Das Bauamt hat daher die Teilnehmer des Bürger-Workshops angeschrieben und das Interesse an einer Mitwirkung bei dem Wettbewerbsverfahren abgefragt. Insgesamt drei Plätze mit unterschiedlichen Funktionen sind im Preisgericht von Bürgern zu besetzen. Sollten sich mehr Kandidaten melden, entscheidet das Los.

Voraussichtlich im Sommer, so die aktuelle Planung, stehen die Siegerentwürfe für den künftigen Marktplatz fest. Sie sollen im Anschluss gemeinsam mit den anderen eingereichten Arbeiten öffentlich präsentiert werden. Das letzte Wort hat dann der Stadtrat.

(Pressemitteilung vom 8. Dezember 2017)


Marktplatz: Neuwieder betätigen sich als Stadtplaner

Während des Französischen Markts ist der ansonsten als Parkplatz dienende Marktplatz belebt. Das würden viele Neuwieder gern häufiger sehen.

Hohe Beteiligung am Bürger-Workshop im Gemeindehaus

Im Lauf der Jahrhunderte wandelte sich der Neuwieder Marktplatz von einer relativ öden Fläche zu einem baumgesäumten Areal, das seit Jahrzehnten jedoch vor allem als Fußgängerzone naher Parkplatz dient. Über die künftige Nutzung des markanten Platzes im Schatten der Marktkirche machen sich viele Bürger Gedanken.

Soll er weiterhin ein schöner schattiger Parkplatz bleiben oder sich zu einem vielfältig zu nutzenden Areal wandeln? Dass der Marktplatz für die Neuwieder von allgemein großer Bedeutung ist, hat eine Online-Befragung über dessen Zukunft bewiesen, an der knapp 120 Bürger teilnahmen. Und fast ebenso viele Interessierte  beteiligten sich am Bürger-Workshop im Gemeindehaus der Marktkirche. Dort konnten sie sich in einer von Gabriele Kotzke und Roland Becker von „gk mediation moderation beratung“ moderierten Veranstaltung als Stadtplaner einbringen. In Gruppen an zwölf mit Plänen und Ansichten des Marktplatzes bestückten Tischen brachten die Bürger ihre Ideen und Konzepte ein. Pro Tisch gab es einen Berichterstatter, der abschließend die Bürgerpläne vorstellte. Aus den gesammelten Vorschlägen erstellt das Bauamt eine erste Planung, die wiederum Vorlage für einen auszuschreibenden Wettbewerb ist. Eine fachkundige Jury wird aus den eingereichten Vorschlägen Empfehlungen für die Gremien geben, die letztlich die Entscheidung über das künftige Gesicht des Marktplatzes fällen.   

Der Baudezernent, Bürgermeister Jan Einig, zeigte sich hoch zufrieden mit dem Verlauf des Abends. „Es war ein gutes Beispiel dafür, wie viel Kreativität Bürger einbringen können. Man muss sie nur zur aktiven Mitgestaltung animieren.“ Zudem konnten Einig und Bauamtsleiter Jörg Steuler eine Vielzahl an Anregungen aus der Bürgerschaft mit ins Verwaltungshochhaus mitnehmen. Zwar wurde insgesamt sehr kontrovers über die Zahl der Parkplätze diskutiert, doch zusammengefasst steht Folgendes ganz oben auf der „Bürgerliste“: Verringerung des bisherigen Parkplatzangebotes, Aus-  beziehungsweise Aufbau des gastronomischen Angebots, Ausweisen von multifunktional nutzbaren Flächen, um letztlich den Marktcharakter des Platzes wieder hervorzuheben.  Was in dem Zusammenhang  ebenfalls angesprochen wurde: eine mögliche Geschwindigkeitsreduzierung vor allem in der Kirchstraße und ein Umleiten des Durchgangsverkehrs zur Rheinbrücke auf die Umgehungsstraßen.

(Pressemitteilung vom 10. Juli 2017)


Wie wollen wir den Marktplatz künftig nutzen?

Einladung zum Workshop am 3. Juli im Café Auszeit

Der Marktplatz in der Neuwieder City soll neugestaltet werden. Darüber hat die Stadt bereits Anfang Juni informiert und die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an einer Online-Ideenbörse eingeladen. "Wir sind erfreut über die gute Beteiligung. Viele Menschen haben sich umfangreich Gedanken gemacht, wie der Platz in Zukunft genutzt werden könnte", erklärt Bürgermeister Jan Einig.

Noch wird der Marktplatz fast ausschließlich als Parkplatz genutzt. Das könnte sich mit der beabsichtigten Neugestaltung ändern.

Die zahlreichen Vorschläge kamen von Anliegern, aus den Reihen des Einzelhandels und von interessierten Bürgerinnen und Bürger. Sie werden zurzeit ausgewertet und zusammengefasst. In einem öffentlichen Workshop am Montag, 3. Juli, im Café Auszeit an der Marktkirche werden die Ideen und Anregungen dann vorgestellt.

Los geht`s um 19 Uhr. Nach einer kurzen Einführung durch die Stadtverwaltung zur Geschichte des Platzes werden die Ergebnisse der Ideenbörse präsentiert und anschließend in kleinen Gruppen diskutiert. Dabei soll herausgearbeitet werden, welche gemeinsamen Vorstellungen in der Bürgerschaft Neuwieds für den Marktplatz bestehen. Das Ergebnis des Abends fließt dann in die Ausschreibung eines wettbewerbsähnlichen Planungsverfahrens.

Die Stadt lädt alle Interessierten zu dem Workshop ein: Anwohnerinnen und Anwohner, die weitere Nachbarschaft, Besucher der Kirche und ihrer Einrichtungen, hier ansässige Gewerbetreibende, Vertreter von Handel und Gastronomie oder auch Besucher der Innenstadt. Moderiert wird der Abend vom Team des Büros "gk mediation moderation beratung" (Wiesbaden).

Eine Anmeldung ist zwar nicht erforderlich, sie würde den Organisatoren aber die Planung erleichtern. Die Stadt bittet daher bis Freitag, 30. Juni, unter markplatz@stadt-neuwied.de um eine kurze Mail.

(Pressemitteilung vom 22. Juni 2017)


Wie wollen wir den Markplatz künftig nutzen?

Stadt Neuwied plant Neugestaltung im Dialog mit den Bürgern

Der Marktplatz in Neuwied, vielen nur als Parkplatz bekannt, soll neugestaltet werden. Dazu startet die Stadt eine umfangreiche Bürgerbeteiligung. Gefragt sind Ideen und Vorschläge, wie der Marktplatz künftig genutzt werden soll.

Der Platz, der ja auch Vorplatz der Marktkirche ist, soll nach den Worten von Bürgermeister Jan Einig entsprechend seiner historischen Bedeutung aufgewertet werden. "Wir haben die Neugestaltung des Marktplatzes im Rahmen der Städtebauförderung als Projekt angemeldet. Bevor wir jedoch mit der Planung beginnen, wollen wir die Bürgerinnen und Bürger fragen, wie Sie sich diesen Platz in Zukunft wünschen", erklärt Einig.

Vorgaben für die Platzgestaltung gibt es bisher keine. Vielmehr möchte die Stadtverwaltung Ideen und Vorschläge der Bevölkerung sammeln, die dann die Grundlage für die Beauftragung eines Entwurfes für den Platz sein sollen. Das Stadtbauamt startet dazu am Montag, 29. Mai, eine Online-Umfrage, die bis 18. Juni läuft. Zu finden ist der Fragebogen unter www.neuwied.de/umfrage-marktplatz.html.

Die zentralen Fragen dabei lauten: Welche Nutzungen wünschen Sie sich zukünftig für den Marktplatz? Was sollte auf dem Marktplatz zukünftig auf keinen Fall stattfinden?

Jörg Steuler, der Leiter des Stadtbauamtes, lädt alle Anwohnerinnen und Anwohner, die weitere Nachbarschaft, Besucher der Marktkirche und Ihrer Einrichtungen, die ansässigen Gewerbetreibenden, Vertreter der Gastronomie und die Besucher der Innenstadt ein, sich an der Befragung zu beteiligen. "Wir wünschen uns möglichst viele Antworten als Grundlage für die gemeinsame Diskussion, in die wir anschließend eintreten wollen" sagte er.

Am Montag, 03. Juli, wird es dann um 19 Uhr im Café Auszeit an der Marktkirche einen extern moderierten Workshop zum Thema Neugestaltung des Markplatzes geben.

Wer an der Befragung teilnehmen möchten, aber über keinen Online-Anschluss verfügt, kann seine Ideen auch per Post einreichen an: 

Stadtbauamt Neuwied 

Stichwort "Marktplatz" 

Engerser Landstraße 17 

56562 Neuwied

(Pressemitteilung vom 24. Mai 2017)