Mittwoch, 23. Januar, 20 Uhr:

Der Trafikant

-wertvoll-
Besucherwunsch

Die Verfilmung von Robert Seethalers gleichnamigen Romanbestseller spielt in Österreich im Jahr 1937. Der 17-jährige Franz Huchel arbeitet als Lehrling in einem Wiener Kiosk ( einer sogenannten Trafik), zu dessen Stammkunden auch der bereits von der Krankheit gezeichnete und gealterte Sigmund Freud (dargestellt von Bruno Ganz) gehört, von dem Franz von Beginn an fasziniert ist. Doch Franz reicht nicht alleine die Ausbildung, sondern er sehnt sich nach mehr Bildung und nach der Liebe. Als sich Franz unglücklich in die Varietétänzerin Anezka verliebt, sucht er den Rat Freuds und muss feststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen für seine Liebe zu kämpfen und gerät in den Strudel der politischen Ereignisse, als Hitlers Truppen die Kommando übernehmen. 

Österreich/Deutschland 2018 / Buch: Klaus Richter, Nikolas Leytner / Regie: Nikolas Leytner

Darsteller: Simon Morzé, Bruno Ganz, Johannes Krisch, Emma Drogunova, Regine Fritsch, Karoline Eichhorn, Elfriede Irrall, Michael Fitz

Ende ca. 22.15 Uhr
Frei ab 12 Jahren


Mittwoch, 30. Januar, 20 Uhr:

Werk ohne Autor

- besonders wertvoll-

Das neue Opus des Oscar-Regisserus Florian Henckel von Donnersmarck “Werk ohne Autor” erzählt vom Schicksal eines Künstlers, Kurt Barnert, der dem Malerei-Giganten Gerhard Richter nachempfunden ist. Barnert wächst während der 30er Jahr in Dresden auf. Er muss in jungen Jahren miterleben, wie seine Lieblingstante von  den Nazionalsozialisten abgeholt wird. Er entdeckt die Liebe zur Malerei. Nach dem Weltkrieg lässt er sich in der DDR ausbilden. Da er aber mit den Machtverhältnissen nicht klar kommt, flüchtet er mit seiner Gattin Ellie in den Westen, wo er schließlich zu seiner Kunst findet. Privat hater allerdings über viele Jahre erhebliche Probleme. Denn er leidet unter seinem Schwiegervater, einem sehr despotischen Arzt, hinter dessen dunkle Nazivergangenheit er langsam immer näher kommt und sich mit ihr auseinandersetzen muss.  Der bis in die Nebenrollen prominent besetzte Film umspannt einen Erzählbogen von 1937 bis 1966 und ihm gelingt ein sehenswertes Panorama – vor allem in die 50er und frühen 60er Jahre und ein facettenreiches Portrait eines Künstlers. Der Film wurde als deutscher Beitrag für den Oscar vorgesehen. 

Deutschland/Italien 2018 / Buch und Regie: Florian Henckel von Donnersmarck  

Darsteller: Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer, Saskia Rosendahl, Oliver Masucci, Evgniy Sidikhin, Ulrike C. Tscharre, Hanno Koffler, Jörg Schüttauf, Ben Becker, Lars Eidinger 

1,50 € Aufschlag wegen Überlänge 

Ende ca. 23.25 Uhr
Frei ab 12 Jahren


Mittwoch, 6. Februar, 20 Uhr:

Astrid

Gemeinsamer Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten und des “MinsKi-Teams”:

Der Film erzählt die junge Astrid Lindgren, die mit 18 Jahren ungewollt schwanger wird und ihr Heimatdorf verlassen mus, um in Stockholm ein neues Leben zu beginnen. Astrid wächst Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihren Geschwistern und Eltern auf einem Bauernhof im ländlichen Vimmerby auf. Mit 18 beginnt sie ein Volontariat in der Lokalzeitung, verliebt sich in den Chefredakteur des Blattes und wird schwanger. Ihre Eltern beschließen, dass es besser für sie wäre, ihren Heimatort zu verlassen und nach Stockkholm zu gehen, um und eine Ausbildung zur Sekratärin zu beginnen. Dafür muss sie ihren Sohn Lasse nach dessen Geburt einer Pfegemutter überlassen. Doch die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben und ihrem Kind lassen sie um beides kämpfen. Die Regisseurin schildert diesen unkonventionellen Lebensweg Astrid Lindgrens als alleinerziehende Mutter auf eine einfühlsame Weise. Nicht nur Astrid Lindgren Fans dürfte die Autorin nach diesem Film näher rücken. 

Schweden, Deutschland, Dänemark 2018 / Buch: Kim Fupz Aakeson, Pernille Fischer Christensen/ Regie: Pernille Fischer Christensen 

 

Darsteller: Trine Dyrholm, Alba August, Maria Bonnevie, Bjärn Gustafsson, Maagnus Krepper 

Ende ca. 22.20 Uhr
Frei ab 12 Jahren


Mittwoch, 13. Februar, 20 Uhr:

System Error

Der mit zwei Grimme Preisen ausgezeichnete Regisseur Forian Opitz setzt sich in seinem neuen Dokumentarfilm kritisch mit dem Kapitalismus auseinander, der mit seinem Wachstumszwang in alle Lebensbereiche eingreift und auf die begrenzenten Ressourcen unserer Erde verweist. In seinem Film zeigt der Regisseur die Perspektive derjenigen, die den Kapitalismus bestimmen. Dabei interview er unter anderem: den Hedgefonds-Manager und ehemaligen Trump-Berater Anthony Scaramucci, den Chef von Airbus in China Eric Chen, den ehemaligen Hauptgeschäftsführer des Bundesverband der Deutschen Industrie Markus Kerber, den größten Hühnerproduzenten Brasiliens Carlos Capeletti und den Ökonom und Wachstumskritiker Tim Jackson.

Wir zeigen diesen Film in Kooperation mit der Kath. Arbeitnehmerbewegung Engers-Mülhofen und dem DGB Kreisverband Neuwied. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Filmgespräch.

Deutschland 2018 / Buch: Florian Opitz / Regie: Florian Opitz

Ende ca. 21.50 Uhr
Frei ab 6 Jahren


Mittwoch, 20. Februar, 20 Uhr:

Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte

Der junge Straßenkünstler Aja lebt ind in den quirligen Gassen Mumbais und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Straßenmusiker. Doch eine Frage beschäftigt ihn seit frühester Kindheit: Wer war sein Vater? Doch erst nachdem seine Mutter gestorben ist, entdeckt er eine Spur, die nach Paris führt. Kurzentschlossen macht Aja sich auf die Reise in die »Stadt der Liebe«, wo er gleich am ersten Tag die bezaubernde Amerikanerin Marie kennenlernt. Bevor Aja jedoch die Chance bekommt, ihr Herz zu erobern, verschlägt es ihn auf eine spektakuläre Reise quer durch Europa, die ihren kuriosen Anfang in einem unscheinbaren Kleiderschrank eines Möbelhauses nimmt. Ajas abenteuerlicher Trip folgt dabei völlig unvorhersehbaren Pfaden, auf denen der optimistische junge Mann die Eigentümlichkeiten des europäischen Kontinents kennenlernt. Auf seiner abenteuerlichen Reise stößt er auf Widerstände und Konflikte, erlebt aber auch tiefe Freundschaft und große Herzlichkeit. Eine aberwitzige Komödie, bei der man bestens unterhalten wird. 

Frankreich, Belgien, Indien 2018 / Buch: Roman Puértolas, Luc Bossi / Regie: Ken Scott

Darsteller: Dhanush, Bérénice Bejo, Erin Moriarty, Barkhad Abdi, Gérad Jugnot, Ben Miller

Ende ca. 21.45 Uhr
Frei ab 6 Jahren


Mittwoch, 27. Februar, 20 Uhr:

Aufbruch zum Mond

- besonders wertvoll-

Damien Chazelle gewann 2017 mit „La La Land den Oscar und beindruckte davor mit dem Oscar nominierten „Whiplash“ das Kinopublikum. In seinem neuen Film widmet er sich der ersten Mondlandung von Neil Armstrong und seiner Crew. Dabei beginnt der den Film mit der atem-beraubenden Sequenz eines Testflugs des jungen Piloten, der im Jahr 1961 mit seinem X-15-Jet an den Grenzen des Weltraums kratzt. Danach legt er zwei Handlungsstränge in seinem Werk parallel aus: zum einen die Fortschritte im Raumfahrtprogramm der USA und zum anderen die Biografie von Neil Armstrong, den er als stillen und verschlossenen Familienmenschen schildert. Als seine kleine Tochter Karen an einem Hintumor stirbt, wird er noch stiller und schweigsamer. In Gedanken ist seine Tochter jedoch stehts bei ihm, auch bei der Landung der Mission von Apollo 11, die in beeindruckenden Bildern geschildert wird. In der Hauptrolle portraitiert Ryan Gosling den Astronauten mit einer imponierenden Intensität, ebenso Claire Foy in der Rolle als Armstrongs Ehefrau Janet.

USA 2018 / Buch: Josh Singer / Regie: Damien Chazelle

 

Darsteller: Ryan Gosling, Claire Foy, Jason Clarke, Kyle Chandler

1,00 €Aufschlag wegen Überlänge

Ende ca. 22.30 Uhr
Frei ab 12 Jahren