Aktuell

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der Corona-Regelungen derzeit eine Sitzplatzreservierung unter www.kinoneuwied.de empfehlen.


Mittwoch, 23. September, 20 Uhr:

Romys Salon
                    
Romy, ein Scheidungskind, verbringt als Zehnjährige aufgrund der Berufstätigkeit ihrer Eltern viel Zeit bei ihrer Großmutter Stine, die einen Friseursalon betreibt. So geht sie jeden Tag nach der Schule dorthin, was ihr aber überhaupt nicht gefällt. Denn Stine, ist keine Bilderbuch-Oma. Noch nicht mal ihre Schulfreundin darf sie dahin mitnehmen! Das Verhältnis verändert sich erst, als Romy immer öfter Merkwürdigkeiten bei ihre Oma auffallen. Es kommt schließlich heraus, dass Stine Alzheimer hat. So liegt es an Romy, Aufgaben im Salon zu übernehmen und ihrer Großmutter zu helfen. Mit zunehmender Krankheit wird dies jedoch zum Problem. Und als Stine ins Pflegeheim muss, ergreift Romy die Initiative …

Ein Film, der aus Sicht eines Kindes einfühlsam und realistisch die vielen Baustellen auch der übrigen Familienmitglieder beschreibt. Ein sehr sehenswerter Film. Wir zeigen ihn in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Neuwied.

Niederland/Deutschland 2019 / Buch: Tamara Bos nach eigener Buchvorlage
Regie: Mischa Kamp
Darsteller: Vita Heijmen, Beppie Melissen, Noortje Herlaar, Guido Pollemans, Sascha Alexander Gersak, Mustafa Duygulu

Ende ca. 22 Uhr
Frei ab 6 Jahren


Mittwoch, 30. September, 20 Uhr:

Lieber Antoine als gar keinen Ärger

Als eine Witwe eines im Dienst getöteten Polizisten erfährt, dass ihr Mann bestechlich war und das statt dessen ein anderer an seiner Stelle ins Gefängnis ging, möchte sie das Unrecht wieder gut machen. Als der Verurteilte freikommt, entpuppt sich dieser jedoch als ein unberechenbarer Psychopath, der sich an der Gesellschaft schadlos halten will. Er gewinnt das Mitleid der Polizistenwitwe, die sich jedoch nicht als solche zu erkennen gibt.

In Frankreich wurde der Film als “Komödie des Jahres” gefeiert. Ein Film mit viel “Drive”.

Frankreich 2017  /  Buch: Piere Salvadori, Benoit Griffin, Benjamin Charbit
Regie: Pierre Salvadori
Darsteller: Adéle Haenel, Pio Marmai, Vincent Elbaz, Damien Bonnard, Audrey Tautou

Ende ca.22 Uhr
Frei ab 12 Jahren


Mittwoch, 7. Oktober, 20 Uhr

Gemeinsamer Vorschlag der Gleichstellungsbeauftragten und des „MinsKi-Teams”:

Und der Zukunft zugewandt  

Eine deutsche Kommunistin kehrt im Jahr 1952 mit ihrer kranken Tochter aus dem Gulag in die DDR zurück. Ihr wird verboten über die traumatischen Erlebnisse in der UdSSR zu sprechen und erhält für ihr Schweigen Gefälligkeiten und medizinische Hilfe für ihre Tochter. Als sie sich jedoch in den Arzt, der ihre Tochter behandelt, verliebt, kommt die Geschichte schrittweise ans Licht und setzt damit eine dramatische Entwicklung in Gang, die ihr gesamtes Leben und ihrer Mitmenschen zu überrollen droht. Ein eindrucksvolles Drama über die Aufbaujahre der DDR, der ein vielfach unbekanntes Kapitel deutscher Vergangenheit sorgfältig inszeniert. Und zugleich eine Geschichte über eine starke Frau.

Ein sehr gelungener Debütfilm; Prädikat: Besonders wertvoll

Deutschland 2018 / Buch und Regie: Bernd Böhlich
Darsteller: Alexandra Maria Lara, Karoline Eichhorn, Stefan Kurt, Barbara Schnitzler, Robert Stadtlober

Ende ca. 22 Uhr
Frei ab 12 Jahren


Mittwoch, 14. Oktober, 20 Uhr:

Auf der Couch in Tunis 
                 
Mit ihrem Regiedebüt gelingt der Regisseurin Manele Labidi ein unterhaltsamer Film – durchaus mit Tiefgang über eine selbstbewusste junge Frau, die nach ihrem Psychologiestudium in Frankreich in ihre Heimat Tunesien zurückkehrt und eine eigene Praxis aufmacht. Anfangs wird sie von ihrer Umgebung belächelt und argwöhnisch beobachtet, doch bald ist ihr Terminkalender voll und sie kann sich vor Klienten kaum noch retten. Der Film ist inspiriert von der Aufbruchstimmung des Arabischen Frühlings und erzählt auf humorvolle Weise über den Aufbruch und die Schwierigkeiten eines Volkes in ein neues Zeitalter. In den Hauptrollen zudem toll gespielt.

Frankreich 2019 /  Buch und Regie:  Manele Labidi
Darsteller: Golshifteh Farahani, Majid Mastoura, Moncef Anjegui, Aicha Ben Miled, Feriel Chamari, Hichem Yacoubi

Ende ca. 22 Uhr
Frei ab 12 Jahren


Mittwoch, 21. Oktober, 20 Uhr:

Auerhaus
                     
Eine Gruppe von sechs Jugendlichen gründet nach dem Selbstmordversuch eines Freundes im Jahr 1983 in einer Kleinstadt in Schwaben eine WG. Sie stehen kurz vor dem Abitur, Der Film nach dem erfolgreichen Roman von Autor Bov Bjerg greift die Entwicklungsgeschichte der Sechs beim Erwachsenwerden zwi-schen Party und Feierlichkeiten und dem Alltagsleben mit allerlei Problemen glaubhaft auf und erzählt sie amüsant und mit dem nötigen Ernst. Das Schauspielerensemble ist hervorragend besetzt. Zudem ein Trip in die 80er Jahre.

Eine sehr gelungene Literaturverfilmung; unbedingt sehenswert; Prädikat: Besonders wertvoll

Deutschland 2019  /  Buch: Neele Leana Vollmar, Lars Hubrich 
Regie: Neele Leana Vollmar
Darsteller: Daniel Hardung, Max von der Groeben, Luna Wedler, Devrim Lingau, Ada Philine Stappenbeck

Ende ca. 21.55 Uhr
Frei ab 12 Jahren


Mittwoch, 28. Oktober, 20 Uhr:

Berlin Alexanderplatz

Francis, ein Flüchtling aus Guinea-Bissau, hat auf seiner Flucht nach Europa Schuld auf sich geladen und möchte nach der Ankunft in Berlin eiin anderes und ehrliches Leben führen. Aber die Verhältnisse lassen dies nicht zu. Er gerät in die Fänge eines psychopatischen Drogenhändlers, der in immer tiefer in die Welt des Verbrechens einführt. Der Regisserur verlegt Alfred Döblins Roman aus den 1920er Jahren in ins Heute und verzahnt es mit dem Schicksal eines Geflüchteten.

Ein bildgewaltiger Film, der auf der diesjährigen Berlinale seine Premiere feierte und mit vier Deutschen Filmpreisen ausgezeichnet wurde. Prädikat: Besonders wertvoll.
Wegen Überlänge 1,00 € Aufschlag.

Deutschland/Niederlande 2020 / Buch: Martin Behnke, Burhan Qurbani
Regie: Burhan Qurbani
Darsteller: Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, Joachim Król, Annabelle Mandeng

Ende ca. 23.15 Uhr
Frei ab 12  Jahren