Das Asylbewerberleistungsgesetz stellt auf Antrag den notwendigen Bedarf an Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheitspflege, Gebrauchs- und Verbrauchsgüter des Haushalts sowie Bedarfe zur Deckung persönlicher Bedürfnisse des täglichen Lebens sicher, sofern die Antragsberechtigte Person nicht in der Lage ist, dies aus eigenen Mitteln zu bestreiten.

 

 

Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Thomas Kühlmann, Tel. 02361/802-692

Tel. 02631/802-692

Email: tkuehlmann@neuwied.de

 

Christoph Noll

Tel.  02361/802-435

Email: cnoll@neuwied.de

 

Indra Müller

Tel. 02631/802-322

Email: imueller@neuwied.de

 

Informationen und Anträge:

wer erhält Leistungen?

was wird gezahlt?

welche Unterlagen werden benötigt?

Krankenhilfe

 

 

Links:

 

 

 

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Antrag auf Asylbewerberleistungen
  • Gültiges Aufenthaltsdokument (wie z.B. Reisepass, Aufenthaltsgestattung, Duldung usw.)
  • Nachweise über Einkommen und Vermögen
    Ggfls. weitere, den Antrag begründende Unterlagen wie z.B.
  • ärztl. Atteste oder sonstige Unterlagen im Einzelfall   

 

Was wird gezahlt?

 

  • der notwendige Bedarf an Ernährung (Regelsatz)
  • Unterkunft
  • Heizung
  • Kleidung
  • Gebrauchs- und Verbrauchsgüter des Haushalts
  • sowie Bedarfe zur Deckung persönlicher Bedürfnisse des täglichen Lebens

 

Krankenhilfe

Für die Leistungen

Krankheit

Schwangerschaft und Geburt

Pflegebedürftigkeit

Blindenhilfe

Maßnahmen der und Leistungen in einem Sonderkindergarten oder einer Tageseinrichtung für Behinderte ist Kreisverwaltung Neuwied (Sozialamt) zuständig.

 

Wer erhält Leistungen?

Leistungsberechtigt nach dem AsylbLG sind Ausländer, die sich tatsächlich im Bundesgebiet aufhalten und

  • die eine Aufenthaltsgestattung nach dem Asylgesetz besitzen
  • über einen Flughafen einreisen wollen und denen die Einreise nicht oder noch nicht gestattet ist
  • eine Aufenthaltserlaubnis besitzen

 

wegen des Krieges in ihrem Heimatland (Aufenthaltsgewährung zum vorübergehenden Schutz)wegen dringender humanitärer oder persönlicher Gründe bzw. es besteht ein erhebliches öffentliches Interesse einer vorübergehenden weiteren Anwesenheit im Bundesgebiet ??????sofern die Entscheidung über die Aussetzung ihrer Abschiebung noch nicht 18 Monate zurückliegt

  • eine Duldung gemäß dem Aufenthaltsgesetzes besitzen
  • vollziehbar ausreisepflichtig sind, auch wenn eine Abschiebungsandrohung noch nicht oder nicht mehr vollziehbar ist 
  • Ehegatten, Lebenspartner oder minderjährige Kinder der genannten Personen sind, ohne dass sie selbst die dort genannten Voraussetzungen erfüllen
  • oder einen Folgeantrag oder einen Zweitantrag stellen.


Die Leistungsberechtigung endet mit der Ausreise oder mit Ablauf des Monats,

  • in dem die Leistungsvoraussetzung entfällt oder   
  • das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) den Ausländer als Asylberechtigten anerkannt
  • oder ein Gericht das Bundesamt zur Anerkennung verpflichtet hat.