Aufgaben

Führerschein

Beschreibung der Dienstleistung:

Ersatzführerschein
Bei Verlust Ihrer alten und Beantragung einer neuen Fahrerlaubnis sind folgende Unterlagen vorzulegen:
· Gültiger Personalausweis oder Reisepass
· Bei Ausländerinnen/Ausländern zusätzlich Aufenthaltsgenehmigung
· Aktuelles Lichtbild
· Karteikartenabschrift der zuletzt ausstellenden Führerscheinstelle, sofern der letzte Führerschein nicht von der Führerscheinstelle, bei der Sie jetzt einen Ersatzführerschein beantragen, ausgestellt wurde (nicht älter als 3 Monate)
· Bei Diebstahl des jetzigen Führerscheins ist zusätzlich die Diebstahlsanzeige der aufnehmenden Polizeidienststelle vorzulegen.

Euroführerschein
Für deutsche Fahrschüler brachte der EU-Führerschein zum 1. Januar 1999 wichtige Veränderungen mit sich. In Deutschland ersetzen heute die europäischen Fahrerlaubnisklassen A bis E die bisher übliche Klasseneinteilung nach Nummern. Die Fahrerlaubnis kann in allen EG-Mitgliedstaaten sowie in den EWR-Staaten Norwegen, Island und Liechtenstein ohne Umtausch genutzt werden. Damit entfällt der Umtausch einer Fahrerlaubnis bei Wohnsitzwechsel von einem Mitgliedstaat in einen anderen. Führerscheine, die nach altem Recht erteilt wurden, bleiben grundsätzlich auch nach dem 01.01.1999 in vollem Umfang und ohne Befristung gültig. (Quelle: KBA)

Ausnahmen:
Inhaber von Führerscheinen der Klassen 2 müssen vor Erreichen des 50. Lebensjahres ihre alten Führerscheine in einen Scheckkartenführerschein tauschen. Wer am 01.01.2000 das 50. Lebensjahr bereits vollendet hat, muss zur Erhaltung seines Lkw-Führerscheins bis spätestens 31.12.2000 tauschen (Übergabefrist). Das gleiche gilt für Inhaber des Führerscheins der Klasse 3, wenn weiterhin Züge mit Achsen über 12 t geführt werden sollen. Alle anderen Fahrzeuge der Klasse 3 unterliegen nicht dem Zwangsumtausch.

Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit Ihren alten Führerschein freiwillig gegen einen Scheckkartenführerschein einzutauschen.

Zur Antragstellung sind die folgenden Unterlagen erforderlich:
· Gültiger Personalausweis oder Reisepass
· Bei Ausländerinnen/Ausländern zusätzlich Aufenthaltsgenehmigung
· Aktuelles Lichtbild
· Bisheriger Führerschein 

Neuantrag
Zur Antragstellung gehen Sie bitte direkt zur Führerscheinstelle Ihrer Verwaltung.

Folgende Unterlagen sind vorzulegen:
· Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebestätigung)
· Fahrschulantrag
· Ein Passbild (35 x 45 mm) ohne Kopfbedeckung
· Sehtest (für Pkw und Motorrad) bzw. allgemeinmedizinisches Gutachten und augenärztliches Zeugnis (bei LKW)
· Kursbescheinigung "Sofortmaßnahmen am Unfallort" (bei Pkw und Motorrad) bzw. Kursbescheinigung "Erste Hilfe" (bei LKW)
Die Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich 8 Wochen. Der Führerschein wird nach bestandener Führerscheinprüfung in der Regel durch den Fahrprüfer ausgehändigt.

Erweiterung des Führerscheins 

Zur Antragstellung gehen Sie bitte direkt zur Führerscheinstelle Ihrer Verwaltung

Folgende Unterlagen sind vorzulegen:
· Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebestätigung
· Fahrschulantrag
· Ein Passbild (35 x 45 mm) ohne Kopfbedeckung
· Sehtest (für Pkw und Motorrad) bzw. allgemeinmedizinisches Gutachten und augenärztliches Zeugnis (bei LKW)
· Kursbescheinigung 2 "Sofortmaßnahmen am Unfallort" (bei Pkw und Motorrad) bzw. Kursbescheinigung "Erste Hilfe" (bei LKW)
· Bisheriger Führerschein; sollte dieser nicht von der Führerschienstelle bei der Sie jetzt die Erweiterung beantragen, erteilt worden sein, ist zusätzlich eine Karteikartenabschrift der zuletzt erteilenden Führerscheinstelle vorzulegen
Die Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich 8 Wochen. Der Führerschein wird nach bestandener Führerscheinprüfung in der Regel durch den Fahrprüfer ausgehändigt. Der bisherige Führerschein ist im Austausch abzugeben.

Ausnahme:

Erweiterungen Klasse 1a auf Klasse A (unbegrenzte Motorräder) werden prüfungsfrei und nur durch die Führerscheinstelle vorgenommen. Hierzu werden folgende Antragsunterlagen benötigt:
· Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung
· Ein Passbild (35 x 45 mm) ohne Kopfbedeckung
· Der bisherige Führerschein
Die Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich 4 Wochen. Der bisherige Führerschein ist mit der Aushändigung des unbegrenzten Motorradführerscheins abzugeben.

Die neuen Führerscheinklassen
· Klasse A (unbeschränkt)
Zur Klasse A zählen alle motorisierten Zweiräder - auch mit Beiwagen - mit einem Hubraum von mehr als 50 cm³ oder einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h. Ein Direkteinstieg in die Klasse A (unbeschränkt) ist ab dem 25. Lebensjahr möglich.Klasse A b (beschränkt)Danach berechtigt die Klasse A (sofern sie vor Vollendung des 25. Lebensjahrs erworben wird) für die Dauer von 2 Jahren seit Erteilung nur zum Führen leistungsbeschränkter Krafträder der Klasse A. Die maßgeblichen Werte sind: eine Nennleitung von höchstens 25 kW (34 PS), ein Verhältnis von Leistung/Leergewicht von nicht mehr als 0,16 kW/kg (mind. 6,25 kg Leergewicht pro kW)
· Klasse A 1
Die Klasse A 1 umfasst Krafträder mit einem Hubraum von nicht mehr als 125 cm³ und einer Motorleistung von nicht mehr als 11 kW.Ein Kraftrad mit einem Hubraum von 100 cm³, jedoch mit einer Leistung von mehr als 11 kW fällt demnach nicht in die Klasse A. Dasselbe gilt für ein Kraftrad mit einer Leistung von weniger als 11 kW, aber mit einem Hubraum von mehr als 125 cm³
· Klasse M
Zur Klasse M zählen die Kleinkrafträder (Mokicks) und Fahrräder mit Hilfsmotor (Mopeds). Für beide Arten ist die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit auf 45 km/h und der Hubraum auf 50 cm³ begrenzt. Diese motorisierten Zweiräder können auch mit einer elektrischen Antriebsmaschine ausgestattet sein; für diesen Fall ist als Grenzwert nur eine durch die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h, nicht aber eine Leistungsbegrenzung nach kW vorgesehen.
· Klasse B
Die Klasse B umfasst alle anderen Kraftfahrzeuge - ausgenommen Krafträder der Klassen A und A 1 - mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3.500 kg und nicht mehr als 8 Sitzplätzen außer dem Führersitz.Das Mitführen eines Anhängers mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg ist zulässig. In diesem Fall könnte, sofern beide Fahrzeuge hinsichtlich der zulässigen Gesamtmasse den für sie jeweils zulässigen Grenzwert aufweisen, die zulässige Gesamtmasse der Kombination 4.250 kg betragen.Beträgt die Gesamtmasse des Anhängers mehr als 750 kg, ist sie aber nicht größer als die Leermasse des ziehenden Fahrzeuges und die zulässige Gesamtmasse der Kombination nicht größer als 3.500 kg, so ist auch diese Kombination zulässig.
· Klasse BE
Die Klasse BE umfasst Fahrzeugkombinationen, die aus einem Fahrzeug der Klasse B und einem Anhänger bestehen und bei denen entweder· beide Fahrzeuge zusammen eine größere Gesamtmasse als 3.500 kg aufweisen oder· die zulässige Gesamtmasse des Anhängers größer als 750 kg ist und zugleich die Leermasse des ziehenden Fahrzeuges übersteigt oder· bei denen die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des ziehenden Fahrzeuges übersteigt.
· Klasse C
Die Klasse C umfasst Kraftfahrzeuge - ausgenommen Krafträder der Klassen A und A 1 - mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg und nicht mehr als 8 Sitzplätze außer dem Führersitz. Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg dürfen mitgeführt werden.Die Erteilung der Klasse C setzt den Besitz oder die Erfüllung der Voraussetzungen für die Erteilung der Klasse B voraus, die Fahrerlaubnis der Klasse C darf frühestens zusammen mit der Klasse B erteilt werden.Die Klasse C berechtigt auch zum Führen von Fahrzeugen der Klassen C 1, B, M und L.
· Klasse CE
Die Klasse CE umfasst Fahrzeugkombinationen aus Fahrzeugen der Klasse C und Anhängern mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg (schwerere Lastzüge und Sattelkraftfahrzeuge).
· Klasse C 1
Die Klasse C 1 - eine Unterklasse von Klasse C - umfasst Kraftfahrzeuge, ausgenommen Krafträder der Klassen A und A 1, mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3.500 kg, aber nicht mehr als 7.500 kg. Praktisch gesehen sind dies vorwiegend die leichten bis mittelschweren Lastkraftwagen, die bisher mit der Klasse 3 gefahren werden durften. Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg dürfen mitgeführt werden.
· Klasse C 1E
Die Klasse C 1E umfasst Fahrzeugkombinationen, die aus einem Fahrzeug der Klasse C 1 und einem Anhänger mit mehr als 750 kg zulässiger Gesamtmasse bestehen. Beim Mitführen von Anhängern ist jedoch darauf zu achten, dass die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des ziehenden Fahrzeugs, und die zulässige Gesamtmasse der Kombination von 12.000 kg nicht übersteigen.
· Klasse CE 79
(C 1E > 12.000 kg, L <=3)Beschränkung der Klasse CE aufgrund der aus der bisherigen Klasse 3 resultierenden Berechtigung zum Führen von dreiachsigen Zügen mit Zugfahrzeug der Klasse C 1 und mehr als 12.000 kg Gesamtmasse und von Zügen mit Zugfahrzeug der Klasse C 1 mit zulassungsfreien Anhängern, wobei die Gesamtmasse mehr als 12.000 kg betragen kann.
· Klasse L
Umfasst land- oder forstwirtschaftlich genutzte Zugmaschinen bis max. 32 km/h bauartbestimmter Höchstgeschwindigkeit; mit Anhängern bis max. 25 km/h, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler bis max. 25 km/h bauartbestimmter Höchstgeschwindigkeit.
· Klasse T
Umfasst Zugmaschinen mit einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h.
· Klasse D
Diese Klasse umfasst Kraftomnibusse mit mehr als acht Sitzplätzen außer dem Sitz des Fahrers. Das Mitführen eines Anhängers mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg ist zulässig. Die Erteilung der Klasse D setzt den Besitz der Klasse B voraus; die Fahrerlaubnis der Klasse D darf frühestens zusammen mit der Klasse B erteilt werden.Klasse DEDiese Klasse umfasst Fahrzeugkombinationen aus Fahrzeugen der Klasse D und Anhängern mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg.
· Klasse D1
Die Klasse D1 - eine Unterklasse von Klasse D - umfasst Kraftomnibusse mit nicht mehr als acht Sitzplätzen außer dem Sitz des Fahrers. Das Mitführen eines Anhängers mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg ist zulässig.
· Klasse D1E
Die Klasse D1E umfasst Fahrzeugkombinationen, die aus einem Fahrzeug der Klasse D und einem Anhänger mit mehr als 750 kg zulässigen Gesamtmasse bestehen. Beim Mitführen des Anhängers ist zu beachten, dass die zulässige Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des ziehenden Fahrzeugs und die zulässige Gesamtmasse der Kombination von 12.000 kg nicht übersteigt.
  


  

Zuständige Mitarbeiter:
Symbol: Interner LinkGallert, Christine, Symbol: Interner LinkNilges, Christoph

Zugehörige Räumlichkeiten:
Symbol: Interner LinkVerwaltungsgebäude Hochhaus

Verfügbare Dateien:

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