Kontakt

Folgende Ansprechpartner stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Für Fragen zur Grundstücksveräußerung und -abwicklung:
Thomas Hondrich Tel. 02631 / 802–464 Zi.-Nr. 419
E-Mail: 
t.hondrich@neuwied.de
Für Fragen zur Bebauung der Grundstücke und zur Planung:
Anne Mohr 02631/802-615 Zi.-Nr. 256

E-Mail: amohr@neuwied.de
Bettina Witzel 02631/802-616 Zi.-Nr. 255
E-Mail: bwitzel@neuwied.de



Gesamtkonzept für den Heddesdorfer Berg

Ziel der Stadt Neuwied ist es, auf dem Heddesdorfer Berg ein neues modernes Stadtviertel zu entwickeln, das die Wohnbedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten berücksichtigt.
Hierzu wurde ein Gesamtkonzept erstellt, das auf dem Anfang der 90-er Jahre ermittelten ersten Preis aus dem Realisierungswettbewerb für den Heddesdorfer Berg basiert.
Entsprechend der Zielvorgabe soll ein gemischtes Angebot verschiedener Haus-typen wie freistehende Einzelgebäude, Doppelhäuser, 3-er-Hausgruppen und Reihenhausgruppen sowohl für den 1-2 Familienwohnhausbau als auch für den Geschossbau zur Verfügung gestellt werden können. Das Gesamtkonzept gliedert die ca. 25,5 ha große Fläche in verschiedene Bereiche auf.
Durch einen etwa in der Mitte von Norden nach Süden verlaufenden Grünzug werden die östliche und die westliche Wohnbebauung voneinander getrennt. In diese Grünfläche wird ein ca. 3.000 m² großer Kinderspielplatz integriert. Weitere kleinere Kinderspielplätze sind in den beiden Wohnbereichen innerhalb der Grünanlagen vorgesehen.
Für das neue Stadtviertel wird das städtische Busliniennetz erweitert und eine zentral gelegene Bushaltestelle eingerichtet. Zwischen vorhandener Kinzing-Schule und der Ludwig-Erhard-Schule am Beverwijker Ring ist Raum für ein Versorgungszentrum mit einem Kommunikationsplatz. Dies ist auch der Standort für einen weiteren Kindergarten auf dem Heddesdorfer Berg.
Auf dieser Fläche findet die Verknüpfung zwischen dem neuen Stadtviertel und der bereits vorhandenen Bebauung südlich des Beverwijker Ringes statt. Durch Grünzüge, die sich um das Gesamtgebiet ziehen werden, erfolgt die Verbindung in die freie Landschaft hinein.
Das Ziel, einem möglichst großen Bevölkerungsteil Bauplätze zur Verfügung stellen zu können und damit die Eigentumsbildung zu fördern, soll erreicht werden durch eine verdichtete kostensparende Bauweise, die gleichzeitig dem städtebaulichen Belang nach flächensparendem und schonendem Umgang mit Grund und Boden entspricht. Gestalterisch soll durch eine moderne Architektursprache erreicht werden, dass sich die Bebauung in einem harmonischen Gesamtbild und als Einheit präsentiert und die Entstehungszeit ablesbar ist.
Die Umsetzung dieses Gesamtkonzeptes erfolgt in mehreren Planungs- und Bauabschnitten.
Für den östlichen Teilbereich wurde mit dem Bebauungsplan Nr. 825 I "Bienenkaul" Baurecht geschaffen. Im Juni 2002 wurde mit der Erschließung dieses Gebietes begonnen.
Die nächsten Abschnitte werden Zug um Zug entwickelt, sodass letztendlich einmal insgesamt ca. 800 Wohneinheiten auf dem Heddesdorfer Berg neu geschaffen werden können.