Aus Heddesdorfer Gemeindeakten des 18. Jahrhunderts geht hervor, dass man um 1721 ein neues "Nachbarhaus" für Rats- und Bürgerversammlungen und andere öffentliche Zwecke errichtete. Es handelt sich dabei um das auffallend große Fachwerkhaus an der Ecke Schmand- und Grabenstraße, bekannt als "ahl Schull" und "ahl Backes". Längst nicht mehr dem ursprünglichen Zweck dienend, im Lauf der Zeit vernachlässigt und baufällig geworden, wurde es 1975 abgetragen und anschließend als erstes Objekt eines Freilichtmuseums für vergangene bäuerliche Wohnkultur in einem Talgrund bei Sobernheim an der Nahe gemäß seinem ursprünglichen Aussehen wieder aufgebaut. Seit 1977 ist es dort zu besichtigen.

Modell des Heddesdorfer Backhauses

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