Der KINDERPLANET in Heimbach-Weis

Träger: Stadt Neuwied

Leiterin: Anja Schäfer
Waldstr. 86
56566 Neuwied

Tel: 02622/81172
Fax: 02622/972664
Opens window for sending emailstaedt-kita-heimbach-weis@neuwied.de

Initiates file downloadPädagogisches Kurzkonzept

 

Der Neubau

Auch in Heimbach-Weis sind neue Plätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren entstanden. Insgesamt stehen nach Fertigstellung im April 2015 für rund 40 Kinder in dieser Altersgruppe Plätze zur Verfügung.

In unmittelbarer Nähe des Zoos Neuwied ist eine moderne Kindertagesstätte entstanden, die allen Anforderungen einer Betreuung auch der Jüngsten gerecht wird.

Die neue Kita in der Ansicht

 

Die MusterKita

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz, das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die GSG Neuwied und die Abteilung für Kindertagesstätten der Stadt realisierten mit den Erzieherinnen der Einrichtung den Prototyp einer Kindertagesstätte, in der die Erfahrungen aus den Untersuchungen der Projekte "Ergonomisches Klassenzimmer" und "ErgoKita" umgesetzt wurden.

Aspekte wie Raumakustik, Raumklima, Beleuchtung, Ergonomie und Arbeitsorganisation wurden in besonderem Maße berücksichtigt.

Nach der Fertigstellung wird die Einrichtung als MusterKita auch anderen Trägern als Anschauungsobjekt dienen.

Der SWR berichtete über das Thema. Den Beitrag können Sie hier sehen.

Beim Spatenstich am 30. August 2013 stellten die Verantwortlichen die Schwerpunkte des Projektes der Öffentlichkeit vor.

Bilder von der Veranstaltung sehen Sie unten:

(Fotos: Wolfgang Hartmann)

 

 

 

MusterKita in Neuwied offiziell eröffnet

Gesundes Arbeitsklima und Wohlfühl-Atmosphäre – Ministerin Bätzing-Lichtenthäler: „Man schaut auf diese MusterKita“

Sie gilt bundesweit als Musterbeispiel für gesundes Arbeiten und Wohlfühl-Atmosphäre für Kinder, Erzieherinnen und Erzieher. Am Montag wurde sie offiziell eröffnet: Die MusterKita „Kinderplanet“ im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis. Beim Um- und Neubau erhielten Sicherheit und Gesundheitsschutz für die Beschäftigten und Kinder oberste Priorität. Die MusterKita ist ein Gemeinschaftsprojekt der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), der Stadt Neuwied als kommunaler Trägerin und der Gemeindlichen Siedlungs-Gesellschaft Neuwied als Bauherrin. Entsprechend groß war der Besucherandrang zur Eröffnung.
Allen voran begrüßte Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Mich interessiert die MusterKita ganz besonders - als Mutter und als Ministerin für Arbeit und für Demografie“, machte sie in ihrer Ansprache deutlich. Bei der Gesundheitsförderung in Kitas habe man jedoch meist die Gesundheit der Kinder im Blick und verliere die Beschäftigten häufig aus den Augen. Dabei sei es auch unter dem Aspekt des demografischen Wandels und Fachkräftemangels besonders wichtig, dass die Arbeitsbedingungen so gut wie möglich sind, damit Beschäftigte sich wohlfühlen und entsprechend arbeiten können. „Daher danke ich vor allem der Unfallkasse, dem Institut für Arbeitsschutz, der Stadt Neuwied,  den Beschäftigten der Kita und  allen Kooperationspartnern, dass Sie dieses Konzept umgesetzt haben. Man schaut auf diese MusterKita, und es ist bemerkenswert, was Sie hier auf die Beine gestellt haben.“

Auf das Bauprojekt und die gelungene Zusammenarbeit der Beteiligten ging Oberbürgermeister Nikolaus Roth ein:  „Wir freuen uns sehr darüber, dass es in der Zusammenarbeit zwischen unserer Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft und dem Jugendamt sowie mit Unterstützung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und des Instituts für Arbeitsschutz gelungen ist, eine MusterKita in Heimbach-Weis zu errichten, die in Bauweise und Ausstattung wichtige Erkenntnisse für die Zukunft geben soll. In dieser Einrichtung wurden mit vielen innovativen Ideen in architektonischer, wie auch ergonomischer Hinsicht Ansätze der modernen und zukunftsweisenden Kinderbetreuung verfolgt.“ In Zusammenarbeit mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und dem Institut für Arbeitsschutz wurden eine Vielzahl ergonomischer Maßnahmen, aber auch umfassender Gesundheitsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung in den Fokus genommen. Für diese Unterstützung sind wir der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und dem Institut für Arbeitsschutz sehr dankbar.  Wir wissen um die hohen Belastungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertagesstätten und hoffen mit der Einrichtung in Heimbach-Weis, belastbare Erkenntnisse für die langfristige Gestaltung des Arbeitsumfeldes und den Ausbau des Gesundheitsschutzes zu erzielen", so Oberbürgermeister Roth.

Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse, erläuterte auch im Namen des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV Hintergründe zum Bau der MusterKita. „Viele waren bereit, diesen Weg gemeinsam zu gehen und wir sind stolz, dass es möglich war, die Idee der MusterKita umzusetzen. Gemeinsam ist es uns gelungen, das Verständnis von technischem und organisatorischem Arbeitsschutz mit der Sicht auf soziale Beziehungen zu vereinen. Diese MusterKita steht für ein gesünderes Arbeitsklima für die Beschäftigten und eine Wohlfühl-Atmosphäre für die Kinder“, so Beate Eggert. 
Den obligatorischen Schlüssel nahm Kita-Leiterin Anja Schäfer aus den Händen des Architekten Holger Zimmermann und Geschäftsführers der Siedlungs-Gesellschaft, Heinz-Peter Schmitz, entgegen. Anja Schäfer bedankte auch vor allem bei den Kindern und Eltern mit Blick auf die Umbauphase. „Die Umbauphase war keine leichte Zeit, doch wenn man das Ergebnis sieht, macht es einfach Spaß. Es ist eine enorme Erleichterung in vielen Bereichen. Langsam kann jetzt der Alltag wieder einkehren. Die Kinder sind unsere Hauptakteure. Und darauf richten wir unser Augenmerk.“

MusterKita Spatenstich

Beigeordneter Jürgen Moritz und Kita Leiterin Anja Schäfer im Gespräch mit Redakteur Frank Blum
Oberbürgermeister Nikolaus Roth (3. v. l.) bei der Ansprache
Der "Erste Spatenstich"
Städtische Architektin Julia Holzemer-Thabor, Petra Großgarten Fritzen von der Städtischen Kita Heddesdorf und Anke Dierdorf von der Abteilung für Kindertagesstätten (v. l. n. r.)
Gäste
Bodo Köhmstedt (links) Rike Bouvet (rechts) von der Unfallkasse und Christoph Henn, Geschäftsführer der GSG
die Architekten (von links) Prof. Henner Herrmanns, Asker Mogulkoc und Holger Zimmerman