Wohnen im Alter

Wie kann ich möglichst lange in meinen eigenen vier Wänden leben, auch dann wenn die Mobilität nachlässt oder Behinderungen den Alltag erschweren?

Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie unter

www.barrierefrei.rlp.de oder beim nächstgelegenen Pflegestützpunkt: http://www.sozialportal.rlp.de/aeltere-menschen/pflegestuetzpunkte/ 

Presseinformation zu zehn Jahre Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz (16.07.2018)

Neutral – kostenfrei – wohnortnah: Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Rheinland-Pfalz

Vor zehn Jahren wurden die Pflegestützpunkte gesetzlich verankert und in der Folge 135 Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz errichtet – der Beratungsservice im Bereich Pflege wurde seither individualisiert und kontinuierlich optimiert. Flächendeckend wurden zugleich die damaligen Beratungs- und Koordinierungsstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten zu Pflegestützpunkten weiterentwickelt. Landesweit kümmert sich pro 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner ein wohnortnaher Stützpunkt um persönliche Anliegen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort beraten und informieren neutral und kostenfrei bei allen Fragen rund um die Themen Hilfsangebote, Kosten, Pflege-Organisation, Rechte und Pflichten von pflegebedürftigen Menschen. Meist schauen sich die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der Stützpunkte die häusliche Situation vor Ort an, denn sie kennen alle regionalen Anbieter und Angebote, die in der jeweiligen Situation unterstützen können. Auch bei Fragen über Anbieter von Pflegeleistungen oder Pflegeeinrichtungen beraten die Pflegestützpunkte jederzeit gerne.

Getragen und finanziert werden die Pflegestützpunkte von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Land Rheinland-Pfalz. Mit ihrem Angebot verfolgen die Pflegestützpunkte keinerlei wirtschaftliche Interessen. Das flächendeckende Angebot ist stets kostenfrei. Alle 135 Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz, die eine qualitativ hochwertige, kostenfreie und neutrale Beratung bieten, sind hier aufgeführt: www.sozialportal.rlp.de/aeltere-menschen/pflegestuetzpunkte/. Durch die Umkreissuche finden Pflegebedürftige und ihre Angehörigen schnell den für ihre Gemeinde zuständigen Pflegestützpunkt.


Die Pflegeberatung der Sozialen Pflegeversicherung nach dem Elften Sozialgesetzbuch (§ 7c SGB XI) in den rheinland-pfälzischen Pflegestützpunkten stellt hohe Anforderungen an die Qualifikation der Fachkräfte in den Pflegestützpunkten und die neutrale Beratung. Davon abzugrenzen und nicht mit den Pflegestützpunkten in Rheinland-Pfalz zu verwechseln, sind andere Beratungsangebote im Bereich Pflege, die wirtschaftlich orientiert arbeiten und Ihr Angebot vermarkten. Diese können keine Pflegeberatung im Sinne der gesetzlichen Pflegeversicherung nach dem § 7c SGB XI gewährleisten und genügen daher nicht den Anforderungen an die Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz.

„Kompetenznetzwerk Wohnen - Neue Formen der mobilen Beratung“

- Eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz -

Die kostenfreie Erstberatung für Bürgerinnen und Bürger durch ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater dient der Orientierung, die eigene Wohnentscheidung im Alter zu finden. Das Mobile Beratungsteam informiert über mögliche Alternativen zu stationären Senioreneinrichtungen, z.B. gemeinschaftliches Wohnen.

Ratsuchende aus den Regionen: Rhein-Lahn-Kreis, Westerwaldkreis, Altenkirchen, Neuwied, Mayen-Koblenz und Koblenz wenden sich bitte an die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises, Seniorenbüro „Die Brücke“, Ansprechpartnerin: Uschi Rustler, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, Tel. 02603/972-336, Fax 02603/972-6336, E-Mail uschi.rustler@rhein-lahn.rlp.de, www.rhein-lahn-bruecke.de, www.kompetenznetzwerk-wohnen.de